Der Termin zur vollständigen Umsetzung der Bestimmungen der UIGEA kommt immer näher. In der vergangenen Woche versuchte eine Gruppe von 19 demokratischen und republikanischen Abgeordneten mit einem offenen Brief, ihre Besorgnisse darüber auszudrücken.
Da der Termin für die vollständige Umsetzung des Unlawful Internet Casino Gambling Enforcement Act (UIGEA) immer näher rückt (es ist der 1. Dezember), melden einige Abgeordnete in den Vereinigten Staaten immer lauter ihre Bedenken gegen das Anti-Glücksspielsgesetz an.
Innerhalb der Anti-UIGEA-Bewegung gibt es auch eine Handvoll Republikaner.
Gesetz wurde 2006 mit aller Macht durch den Kongress gepresst
Waren es doch die Republikaner, die im Jahr 2006 so begierig auf den UIGEA waren. Sie haben dieses Gesetz mit aller Macht durchgedrückt (ohne eigene Debatte, in dem es an einen Gesetzentwurf zur Terrorabwehr in Häfen angehängt wurde, somit war das Inkrafttreten garantiert). Dies stellt möglicherweise eine Art Trendwende dar und es kann als ein positives Zeichen gesehen werden, dass es eine überparteiliche Gemeinschaft gibt, die die Macht haben könnte, die notwendig wäre, um den UIGEA zu verzögern.
An erster Stelle der Republikaner, die gegen die UIGEA Bedenken angemeldet haben, ist Pete King zu nennen, der Vertreter von New York (R-N.Y.). Er und Barney Frank gehören zu den 19 Abgeordneten, die ein Schreiben an den US-Finanzminister Timothy Geithner und den US-Notenbankchef Ben Bernanke am Anfang dieser Woche verfasst haben. "Wir schreiben Ihnen, um Sie dringend aufzufordern ... den Tag der endgültigen Umsetzung der Durchführung des Unlawful Internet Gambling Enforcement Act um ein Jahr zu verschieben", heißt es in dem Brief der Gruppe von Abgeordneten, gemäß den Angaben von Reuters.
"Wir glauben ebenso, dass dies eine unzumutbare Belastung für die Regulierungsbehörden und die gesamte Finanzbranche in diesen Zeiten einer wirtschaftlichen Krise darstellt", so heißt es in dem Brief, nach Angaben der Politikseite „The Hill Online-Glücksspiel und Sportwetten “. Gesetz kostet bereits jetzt viel Geld"Das Gesetz kostet europäische Unternehmen für Internet-Glücksspiel jährliche Umsatzeinbussen in Höhe von einige Milliarden Euro aufgrund verlorener Marktanteile, da es Ihnen nicht gestattet ist, Zahlungen per Kreditkarte, Scheck und elektronischen Zahlungen für Dienstleistungen, die im Zusammenhang mit „Unlawful Internet Gambling“ stehen, entgegenzunehmen.“, heißt es im Reuters Artikel weiter. Chancen auf Erfolg sind mäßig aber besser als zunächst erwartet.
Wie stehen eigentlich die Chancen, dass der Einwand erfolgreich sein wird? Nun, wenn man bedenkt, dass gemäß eines Berichtes der Webseite Times Online das Finanzministerium und die Federal Reserve (die amerikanische Notenbank) im vergangenen Jahr ihre Besorgnis zum Ausdruck gebracht haben, da sie bezüglich der UIGEA „einige Probleme hätten zu verstehen, was genau rechtswidrig sei". Der Brief trifft dort sicherlich auf offene Ohren. Aber selbst wenn, so würden dennoch viele Hindernisse bleiben, wie die christlich-konservative Gruppen und eine Handvoll von Profi-Ligen wie die NFL.